Jahresabschlussübung der Usinger Jugendfeuerwehren

Aus allen Richtungen brausen am Samstagnachmittag in Wernborn die Feuerwehrautos heran. Sirenenalarm hatte zuvor das Startsignal zur diesjährigen Jahresabschlussübung der sieben Usinger Jugendwehren gegeben.

Mit fast 60 Jungen und Mädchen bekämpften die Nachwuchsbrandschützer einen fiktiven Brand im Reifenlager des Autohauses Scheuerling. Ausgearbeitet hatte das Übungsszenario der Wernborner Jugendwart Jens Becker. Dicht verqualmt präsentierte sich den anrückenden Jugendwehren die Autowerkstatt. Mittels eines Nebelgenerators hatte die Wernborner Jugendwehr dafür gesorgt, dass das Einsatzbild möglichst realistisch gestaltet war.

In der Werkstatt warteten drei Übungspuppen darauf, ?gerettet? zu werden. Und während die Nachwuchskräfte aus Wernborn die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Gebäude übernahmen, sorgten ihre Kameraden aus den übrigen Stadtteilen dafür, dass das angenommene Feuer nicht auf die angrenzenden Gebäude übergreift.

Nach knapp einer halben Stunde hatten die sieben Jugendwehren den Einsatz ?abgearbeitet?. Zahlreiche Zuschauer, unter ihnen auch die Wehrführer der Stadtteile und Usingens Vize- Stadtbrandinspektor Carlos Weidner, hatten das Spektakel mit großem Interesse verfolgt.  Auch Usingens Bürgermeister Steffen Wernard hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich bei den Jugendfeuerwehren vorbeizuschauen.

Nach der Übung trafen sich die Miniblauröcke zur Nachbesprechung im Wernborner Feuerwehrgerätehaus. Dort gab es zunächst für alle Teilnehmer Würstchen und Kaltgetränke. Stadtjugendwart Bastian Scholz nutzte die Zusammenkunft, um allen Jugendwehren für die beispielhafte Zusammenarbeit in den letzten Monaten zu danken. Carlos Weidner bescheinigte den Mannschaften in einem kurzen Grußwort eine gute Übungsdisziplin und zeigte sich überzeugt vom guten Ausbildungsstand der Usinger Jugendfeuerwehren.

Mit der alljährlichen Abschlussübung beenden die Nachwuchskräfte der Feuerwehr in der Regel ihre Übungsaktivitäten im Freien. In den Wintermonaten wird dann verstärkt theoretisches Feuerwehrwissen vermittelt oder Sport getrieben.