Augen auf beim Parken

Vorbeugender Brandschutz geht uns alle an - wer aufmerksam ist, kann helfen: wenn ein Feuer ausbricht geht es um Sekunden. Die Feuerwehr hat wasserführende Fahrzeuge, das heisst, einen Löschwassertank. Dieser reicht für einige Minuten, dann muss Nachschub her. In der Stadt gibt es ein gut ausgebautes Wasserversorgungsnetz. Aus Hydranten kann die Feuerwehr Löschwasser entnehmen.

Ein Fahrzeug parkt einen Unterflurhydranten zu, so dass er unbenutzbar wird. Wertvolle Zeit vergeht, die Menschenleben kosten kann. Helfen Sie mit: achten Sie darauf, Ihr Fahrzeug nicht auf einem Hydrantendeckel zu parken

Solch ein Hinweisschild weist der Feuerwehr den Weg zum nächsten Unterflurhydranten: die Zahlen unterhalb des "T" geben die Entfernung in Metern in der jeweiligen Richtung vom Schild aus gesehen an. Die Angabe "H100" gibt der Feuerwehr einen Hinweis darauf, wieviel Löschwasser pro Minute dieser Hydrant liefern kann. Die "100" bedeuten in etwa 1.000 Liter Löschwasser pro Minute können hier entnommen werden

Auch Überflurhydranten sollen nicht zugeparkt werden. Fotos: M. Drexelius

Oftmals sind Hydranten aber zugeparkt, meist durch Unachtsamkeit. Dabei sind die Hydranten gut zu erkennen: der ovale Deckel in der Straßendecke und auch das rot umrandete Hinweisschild zeigen, wo sich ein Hydrant befindet.

Achten Sie, als Autofahrer, darauf, dass Sie Ihr Auto nicht auf einem Hydranten parken. Im Ernstfall kostet dies die Feuerwehr wertvolle Zeit, um die Löschwasserversorgung aufzubauen.

In Usingen und den Stadtteilen sind i.d.R. "Unterflurhydranten" in den Straßen verbaut: das sind Löschwasserentnahmestellen unter der Straßendecke. Die Feuerwehr öffnet mit einem Unterflurhydrantenschlüssel den Schachtdeckel und schließt ein sogenanntes "Standrohr" an, um das Löschwasser aus dem Wassernetz zu entnehmen. Wichtig ist, dass auch um den Hydranten herum ausreichend Freiraum gelassen wird.

In manchen Orten gibt es auch Überflurhydranten: die roten Säulen sind gut sichtbar. Doch auch hier gilt: nicht zuparken. Lassen Sie Ihrer Feuerwehr ausreichend Arbeitsraum, damit sie ihre oftmals lebensrettende Arbeit ungehindert durchführen kannn.

Jeder Bürger ist gefragt: Ihnen ist aufgefallen, dass ein Hydrant defekt ist, oder ein Hinweisschild fehlt oder beschädigt ist? Dann informieren Sie Ihre Stadtverwaltung, damit der Hydrant wieder voll funktionsfähig und auffindbar ist.