Feuerwehr bekommt neues Gebäude

Aber es muss schnell gehen und noch nicht sind alle Rahmenbedingungen klar

Bild: Variante aus der Machbarkeitsstudie Architekturbüro Lengfeld + Wilisch

In der letzten Stadtverordnetenversammlung haben sich die Mitglieder des Stadtparlaments einstimmig, bei einer Enthaltung, für den Neubau eines Feuerwehrhauses am jetzigen Standort in der Weilburger Straße ausgesprochen. Damit wird die Verwaltung damit beauftragt die Projektsteuerung zu vergeben und einen Architekten für das Bauvorhaben zu suchen, sowie die Rahmenbedingungen für den Bau zu schaffen.

Der Neubau soll bereits bis 2024 realisiert werden, um bereitstehende Fördermittel erhalten zu können. Um Kosten für eine Interimslösung einzusparen, wird der Einsatz- und Übungsbetrieb parallel zu den Baumaßnahmen im jetzigen Gebäude fortgeführt. Das dies möglich ist, zeigte eine Studie des Architekturbüro Lengfeld + Wilisch.

Der genaue Raumplan, Größe und Ausstattung des Gebäudes ist noch abhängig von der Entscheidung über die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) im Bereich Feuerwehr zwischen den Kommunen Grävenwiesbach, Neu-Anspach, Wehrheim und Usingen. Hier besteht mit einem Neubau die Möglichkeit Werkstätten, die aktuell jede Gemeinde vorhalten muss, zentral zusammenzuführen und dadurch mittelfristig Kosten einzusparen und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu entlasten. Dies soll, unabhängig vom Standort der Werkstätten, in einem kommunalen Zweckverband umgesetzt werden.