Richtfest für Neubau Feuerwehr Usingen-Mitte und Verleihung der Ehrenplakette des Landes Hessen an die Freiwillige Feuerwehr Wernborn
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Meilenstein für die Sicherheit
Ein sichtbares Zeichen des Fortschritts und eine zukunftsweisende Investition in den Brand- und Katastrophenschutz: Die Feuerwehr Usingen hat gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung das Richtfest für das neue Feuerwehrgerätehaus gefeiert. Der moderne Stützpunkt nimmt immer deutlichere Formen an und soll nach aktuellem Planungsstand Ende 2027 bezugsfertig sein. Neben modernster Funktionalität setzt der Neubau auch ökologische Maßstäbe durch die Einbindung eines zukunftsfähigen Nahwärmekonzepts.
Wie unverzichtbar eine schlagkräftige Wehr ist, zeigte sich am Tag des Richtfests selbst: Ein kleiner Flächenbrand im Vorfeld sowie ein ausgedehnter Waldbrand im direkten Anschluss führten allen eindrucksvoll vor Augen, unter welch herausfordernden Bedingungen die Einsatzkräfte arbeiten und warum zeitgemäße Rahmenbedingungen essenziell sind. Die durch die Klimakrise ausgelöste aktuelle Hitzewelle und zunehmende Vegetationsbrände - die in ganz Europa seit einigen Wochen große Probleme bereiten - stellen die Einsatzkräfte dabei vor neue Herausforderungen.
Stimmen und Grußworte zum Richtfest
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Wernard erfolgten die Grußworte.

Staatssekretär Rößler hob hervor, wie stark sich das Aufgabenspektrum und die Anforderungen an moderne Feuerwehren gewandelt habe – ein Wandel, der in der Konzeption des Neubaus konsequent berücksichtigt wurde.
Er unterstrich die finanzielle Unterstützung durch das Land Hessen und schlug anlässlich des Jubiläums in Wernborn den Bogen zu den historischen Ereignissen des Jahres 1926. Im Rahmen des Richtfests erfolgte die Verleihung der Ehrenplakette an die Freiwillige Feuerwehr Wernborn anlässlich des 100jährigen Bestehens der Wehr.

Landrat Ulrich Krebs würdigte die Entschlossenheit der Stadt Usingen, dieses Großprojekt trotz angespannter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erfolgreich zu stemmen. Besonders lobte er das Engagement im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ), die bei diesem Bauvorhaben beispielgebend gelebt werde.
Kreisbrandinspektor Martin Gonder betonte die überörtliche Bedeutung des neuen Stützpunkts, der künftig eine zentrale Rolle im Hochtaunuskreis einnehmen werde. Ein wesentlicher Baustein sei die integrierte, moderne Atemschutz-Übungsstrecke. Regelmäßiges und realitätsnahes Training sei für die Sicherheit der Atemschutzgeräteträger überlebenswichtig. Der Neubau schaffe nachhaltige Strukturen für alle Kameraden, die hier in Zukunft Verantwortung übernehmen.

Stellvertretender Stadtbrandinspektor Andreas Lang stellte die Kernfrage: „Für wen bauen wir dieses Haus?“ Die Antwort sei klar: Für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die tagtäglich ihren Dienst leisten, für die Bürger in Usingen, die Bürger aus den IKZ-Partnerkommunen, dem gesamten Hochtaunuskreis und darüber hinaus, wenn es notwendig wird. Sein Dank galt dem Bürgermeister, den städtischen Gremien, der Verwaltung und dem Bauamt, die sich an der Umsetzung des neuen Feuerwehrhauses beteiligten. In herausfordernden Zeiten sei die Feuerwehr Usingen ein verlässlicher Fels in der Brandung der wechselhaften Ereignisse der Vergangenheit und Zukunft.
Anschließend folgte der Richtspruch.

Ein zukunftssicherer Ort für das Ehrenamt
Mit dem Richtfest ist der Rohbau erfolgreich abgeschlossen. Der neue Stützpunkt wird nicht nur ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus bieten, sondern den ehrenamtlichen Einsatzkräften die zeitgemäße Heimat, die sie für ihre unverzichtbare Arbeit rund um die Uhr benötigen.
Mehr zu den Einsätzen 77-79 im Zusammenhang mit dem Waldbrand finden Sie auf unserer facebook-Seite: https://www.facebook.com/feuerwehr.usingen/?locale=de_DE
Text und Fotos: Thomas Pfahl








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