Schweren Verkehrsunfall realistisch geübt
- S.Göttl
- vor 1 Tag
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Zu einer groß angelegten Quartalsübung trafen sich am vergangenen Samstag die Einsatzkräfte der Feuerwehr-Stadtteile Merzhausen, Wilhelmsdorf und Usingen. Geübt wurde ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 739 – genau an jener Engstelle, an der die Straße unter der Taunusbahn hindurchführt. Für die Übung war eigens eine Sperrung der Straße beantragt worden. Einen echten Unfall an dieser Stelle, mit ähnlichen Folgen gab es Anfang der 2000er Jahre.
Angenommen wurde ein Szenario mit drei verunfallten PKW und insgesamt sechs verletzten Personen, die aus den Fahrzeugen befreit werden mussten. Die Einsatzkräfte aus Merzhausen und Wilhelmsdorf näherten sich der Unfallstelle aus westlicher Richtung, während die Feuerwehr Usingen vom Hattsteinweiher her aus dem Osten anfuhr. Die Einsatzstelle wurde entsprechend dieser Anfahrtswege strukturiert und abgearbeitet.
An allen drei Unfallfahrzeugen kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. So konnten zahlreiche Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer den Umgang mit Schere, Spreizer und weiteren Geräten unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.
Auch die Malteser aus Usingen beteiligten sich mit einem dreiköpfigen Team. Sie übernahmen die Versorgung einer eingeklemmten Person, die ebenfalls von den Maltesern gestellt wurde und ihre Verletzungen realistisch darstellte.
Ausgearbeitet wurde die Übung von Tobias Schönborn aus Usingen, der im Laufe des Jahres auch die weiteren Quartalsübungen planen wird. Diese finden jeweils mit wechselnden Stadtteilen statt. Ziel der Reihe ist es, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und die Zusammenarbeit der Einheiten kontinuierlich zu verbessern.
Nach Abschluss der Übung folgte eine kurze Nachbesprechung, bevor sich die Teilnehmenden bei einer kleinen Stärkung erholen konnten.


















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